Ein theoretischer Satz hat seinen vollständig verständlichen theoretischen Sinn, ohne daß man Lage und Innenwelt des ihm entsprechenden Subjekts zu kennen braucht.
Karl Mannheim: Über die Eigenart kultursoziologischer Erkenntnis, S. 70.

Meint er damit Objektivität?

Ich bin gerade dabei, mich in einige Ideen und Theorien des Soziologen Karl Mannheims einzulesen. Auf den ersten Blick erscheint mir dies alles gar nicht so weit von Foucault weg, als ich zu Beginn geglaubt hatte. Beide präferieren die Frage nach dem "Wie". Beide beschäftigen sich mit kollektivem Wissen oder Vorstellungen....

aber andererseits... welche Soziologen tun das nicht?

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An der EWF in Nürnberg wird nun doch Protest gegen die Studiengebühren laut. Diese werden im Wintersemester in Bayern eingeführt...

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Huflaikhan hat in einem Kommentar des letzten Beitrags schon einmal darauf hingewiesen, aber jetzt möchte ich doch nochmal auf der Startseite was dazu sagen:

Auf der Konferenz "Social Software in der Wertschöpfung" von der MFG-Stiftung Baden Würtemberg letzte Woche in Stuttgart wurde ich gebeten, Statements zum Thema Überwachung und Kontrolle durch Social Software ab zu geben. Davon ist jetzt eines im Beitrag "Im Netz abkupfern" von Achim Killer erschienen. Den Podcast dazu gibts hier.

der heute morgen gefallen ist:

A fool with a tool is still a fool.

Soviel mal zu den Praktiken der Mediennutzung.

livebloggen... und zwar von hier. Hat schon was, so live, da sollten sich die Fachtagungen der Erziehungswissenschaften mal ne Scheibe abschneiden ;-)

Foucault hat sich auch mit der Frage nach Orten der Andersheit – Heterotopien, wie er es genannt hat auseinandergesetzt. Für ihn sind Heterotopien wirksame Orte innerhalb denen Utopien realisiert sind.

Meine Frage wäre nun: Stellen Weblogs, Wikis, Netzwerk-Plattformen usw. eine Art realisierte Vernetzung und Kommunikationsutopie dar?

Man kann sagen, dass das Verfassen eines Blogs (insbesondere, wenn es sich um persönliche Journale handelt) einen hohen Stellenwert im Leben des Bloggers einnimmt. Descartes philosophischen Schluss „Ich denke, also bin ich“, könnte man somit für die „Generation Blogging“ in „Ich blogge, also bin ich“ abwandeln.
Zumbruch: „Generation Blogging" Weblogs erobern das Internet

Da wäre ich mir ja nicht ganz so sicher. Klar bloggen ist eher ein Medium, dass auf die Etablierung einer virtuellen Identität, als auf ein Spiel mit verschiedenen Identitäten abziehlt, wie viele noch vor einiger Zeit behaupteten.

Nichtsdestotrotz bietet der Artikel von Ina Zumbruch einen guten Überblick über die "Erfolgsgeschichte des Bloggens".

Pierre Victor: “Man muß den Spieß umdrehen. Die Welt kann nicht umgestürzt werden, ohne daß dabei etwas kaputt gemacht wird.”

Michel Foucault: “Vor allem muß man den Spieß kaputt machen.” (1972)

reflex.at

Auf dem Volksfestplatz in Nürnberg feiern sich die Fußballfans schon mal ein. Allen voran die Iraner! Schön bunt und schön gut gelaunt.
Allerdings würde ich mir persönlich wünschen, dass Gashupen einfach nicht existieren würden.

Entschuldigung für diese unangekündigte Blogpause (nicht, dass ich sonst besonders regelmäßig schreiben würde, aber trotzdem)!

Ich bin jetzt (bald) eine echte Nürnbergerin, mit echter neuer Wohnung und warte echt auf meinen Telefon- und DSLanschluss. Das wird aber noch ein wenig dauern. Aber ich komme wieder!

 

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