Und so geht´s: eigene Ressourcen und Kompetenzen feststellen, den Bedarf in der Region ermitteln und entsprechende Angebote entwickeln, Partner gewinnen - und Umdenken: vom geförderten Projekt zum vermarktungsfähigen Produkt.
Quelle: BMFSFJ. Jugendliche engagieren sich für ihre Region. Ergebnisse der Bundesinitiative "wir ... hier und jetzt"

So einfach wie es hier leicht euphemistisch umschrieben wird ist das nun ja nicht. Und überhaupt: Warum sollte das (mal von ökonomischen Zwängen abgesehen) erstrebenswert sein?

So ist der Stand des Problems der Generation ein eminentes Beispiel für die Planlosigkeit in den Sozial -und Geisteswissenschaften, wo jeder immer von neuem ansetzt (...).
Karl Mannheim (1928): Das Problem der Generationen
Auch das hat an Aktualität nichts eingebüßt würde ich sagen...

Ich freu mich schon darauf, danke, Helge!

Die Generationenabhängigkeit von Technikkompetenz macht sich im privaten Haushalt im Zusammenleben der Generationen eher von ihrer komischen Seite bemerkbar.
Weymann, A. (2000): Sozialer Wandel, Generationenverhältnisse und Technikgeneration.
Die komische Seite der Generationenseite von Technikkompetenz?

Zurzeit möchte mein liebster Neffe (5) gerade Fotograf werden. DSCF4931 Hier eins seiner Erstlingswerke: "Die Faschingskatze"
Ach ja, Helau!

Wenn jemand sagt oder schreibt, "die Diskussion wurde elektromagnetisch aufgezeichnet" so meint er einfach: Tapes, oder?

Die Franken sind echt sowas von nett, aber sowas von. Als ich heute morgen ein Tagesticket aus dem Straßenbahnfahrkartenautomat herausholen wollte, sagte derselbe mir, dass ich das nicht könne, zumindestens nicht mit einem 10-Euro Schein, da er, der Automat nicht genügend Wechselgeld habe.

Sch..ade, dachte ich bei mir und fragte die Leute an der Haltestelle, ob sie mir den 10er in fünf 2Euro Münzen wechseln könnten. Erwartert hatte ich vielleicht ein nichtsagendes Tut-mir-leid-Lächeln, aber nein.

Eine Frau drückte mir zwei Euro in die Hand und sagte: Hier bitte. Ich wies darauf hin, dass ich eben nur den 10er habe, schade. Und sie: Ach was, nehmen sies doch einfach. Unglaubig starrte ich sie an, bedankte mich und begann mich zu freuen. Die Franken. Ein sehr nettes Völkchen! Vielen Dank nochmal, liebe Fränkin!

Ich glaube, ein Samurai trainiert vor meinem Fenster. Im Schnee, in Nürnberg.

"Neue Beichtpraxis in der Weiterbildung. Qualitätssicherung als gouvernementale Praktik", so der Titel des Beitrags von Hermann Forneck und mir, der in einer Materialreichung von der StipendiatInnengruppe Gießen der Hans-Böckler-Stiftung & GEW Landesverband Hessen herausgegeben wurde.

Im Sommersemester 2005 fand die dazugehörige Vortragsreihe im Kontext von "Wissenschaft und Kritik" an den hessischen Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg statt.

So führt eins zum andern...

Vorletztes Wochenende hatte ich endlich mal Gelegenheit, mir Nürnberg bei Tageslicht genauer anzuschauen. Mein erstes Ziel war das Reichsparteitagsgelände und das Doku-Zentrum.
2006__0128-063 Die Rationalität und Mentalität des dritten Reiches werden dort irgendwie "fühlbar". Sie manifestiert sich in den Abbildungen der Rassegesetze, in den Propaganda-Massenveranstaltungen, in den in den ausgestellten Schulheften, in denen der "gemeine Jude" ganz im Sinne des Stürmers gezeichnet wird -da sieht man übrigens wie das so ist, mit den Karrikaturen, nur so am Rande!-.
In jedem Fall hat mich die Ausstellung und das Gelände berührt und verstört. Das find ich gut und werde bestimmt bald wieder hingehen, denn da gibts noch einiges zu sehen.

 

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