Alltach

... der Wäsche kann man (in der Wohnung) beim trocknen zusehen.

Seit sechs Stunden nahezu ohne Pause vorm Rechner sitztend, flache Atmung, leichte Neigungen zu Aggression gegenüber dem Medium, die sich im Laufe der nächsten Minuten, mit Glück Stunden, noch verschärfen könnten, erhöhter Augeninnendruck...

Naja, ist ja bald sechs!

habe ich das Gefühl, nur mit Papier und Bleistift denken zu können.

Griechen
Frankfurt Bockenheim, 30. Juni 2004, ca. 17.00 - Die Griechen feiern
Irgendwo & Überall, 30. Juni 2004, ca. 22.30 - Die Griechen feiern

Na, kein Wunder! Herzlichen Glückwunsch!

1. Halbzeit
  • Wenn das Spiel nicht läuft, dann muss mal auch mal agressiver in die Zweikämpfe gehen 16. min
  • jetzt bloß nicht erschrecken lassen 31. min
  • Kevin allein im Strafraum 43. min
Halbzeitpause: Was Netzer noch zu sagen hatte:
  • außer Ballack ist wenig los
  • es macht mich schon seit Jahren krank!
2. Halbzeit
  • nur so kann man sich langsam wieder berauschen 52. min
  • mit dem Schoß gestoppt ?. min
  • das wars für die Europameisterschaft 92. min
Ja, dann wünsch ich ne gute Fahrt nach Hause....

Der Bildschirm hat erstaunlich viele Flecken, dachte sie sich und starrte weiter hinein.

Am Wochenende saß ich ganz aufmerksam in einem Seminar, als mir plötzlich eine neue Subjektform - um mal den Herrn Foucault wieder ins Boot zu holen - aufgefallen ist:

Der gemeine Satzbeender bzw. Satzvervollständiger

Der gemeine Satzbeender sitzt in Seminaren oder ähnlichen Veranstaltungen immer ganz vorne, damit er die Satzanfänge andere Personen auch gut verstehen kann.
Er scheint des weiteren magische, naja zumindest hellseherische Fähigkeiten zu haben, da er sobald eine Person - ganz gleich ob Dozierende oder Teilnehmende, dass macht das Ganze so schön egalitär - während ihrer Aussage stockt, den Satz selbstgefällig lächelnd beendet.
In diesem Fall wirkte das Exemplar der Spezies sehr zutraulich, da er offensichtlich versuchte, sich als nettes Kerlchen, dass alles schon kennt zu positionieren. Weiterhin konnte man diesen Satzbeender als besonders eindrucksvolles Beispiel seiner Subjektform erleben, da er kaum eine Gelegenheit ausließ, seinem Urtrieb nachzugehen.

Stiftung WarentestFernseher
Finanzierungskommission
Schmerzsubstanz
Arzt und Apotheker
Justizministerium
Vorwürfe
Attentat
Außenstehender
Createur de automobile
Deutsche Brauerei
Kabel 1
Die Show-Sensation
0137blah

Wieviele Leute googeln eigentlich nach dem FrühlingsGedicht von Eduart Mörike und landen dann hier?

Keine Lust zu lesen. Wie alt wohl der Zug ist? Scheiben mit Geldstücken verkratzt. Schade. Obwohl... es ist dunkel.
Mann mit Zeitung in beobachtbarer Reichweite. Sehe nur sein Profil und die haltende bzw. zeitungsdrehende Hand.
Zeitungen sind umständlich, denke ich mir, als ich sehe, wie der Leser versucht, die obere Ecke des Papiers gerade zu spannen, da es sonst unweigerlich nach hinten umknickt.
Friedberg, hier Friedberg.
Kann leider nicht erkennen, worum es im einzelnen geht, in der Zeitung. Die Todesanzeigen liegen aufgeschlagen an der gegenüberliegenden Sitzbank. Auf meiner gegenüberliegenden Sitzbank befinden sich meine Füße, die mir schon jetzt, bei dem Gedanken an die Frage Machen Sie das zu Hause auch so? einen roten Kopf bescheren. Jedesmal bin ich versucht wahrheitsgemäß ja! zu sagen.
Wieviele Seiten hat denn... ach, so das ist die zweite. Ich bin fasziniert, denn - aufgrund mangelnder Papierwusel-Kompetenz - bin ich keine Zeitungsleserin. Schäme mich kurz dafür, naja, Kaffee trink ich ja auch kaum.
Langeweile. Knarrende, knarzende Geräusche beim Halten, wo-auch-immer. Die Heizung knackt nebenher. Werde mir während des Weiterfahrens der Tatsache bewusst, wie laut eine alternde Regionalbahn eigentlich ist. Knacken und Knarren sind weg.
Gießen. Wiedermal nicht Gleis 1.

 

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