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    <title>diskursive formationen : Rubrik:governing thoughts</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Moe_</dc:publisher>
    <dc:creator>Moe_</dc:creator>
    <dc:date>2007-11-15T00:57:14Z</dc:date>
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    <title>diskursive formationen</title>
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    <title>Hallo Welt</title>
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    <description>Ich schreib einfach mal wieder hier was rein. Schon erschreckend, die laange Zeit des nicht-bloggens. Wobei ich ja noch nie eine sehr regelmäßige Schreiberin diesbezüglich war. Aber nun ja, von außen implizierte und von mir aktiv gestaltete Selbsttechnologien erschweren das Schreiben im Blog, während das Schreiben von Artikeln dadurch vereinfacht zu sein scheint. Also gilt es die eigenen Selbstpraktiken auszutricken, ihnen ein Schnippchen zu schlagen und einfach zunächst mal wieder thematisch zu schreiben anfangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstand ja erst die Idee zu diesem Blog...   Ziel war es, den Prozess des Schreibens meiner Diplomarbeit zum Thema Macht, Gouvernementalität und Erwachsenenbildung zu begleiten. Vielleicht gelingt über dieses Thema ein &quot;Restart&quot;, so die Überlegung, die Theorie, mal sehn wie es sich in der Praxis zeigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzem bin ich über die  Veröffentlichung von &lt;a href=&quot;http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/IKS/Institut/krasmann.html&quot;&gt;Susanne Krasmann&lt;/a&gt; und Michael Volkmer (Hg.) &lt;a href=&quot;http://www.transcript-verlag.de/ts488/ts488.htm&quot;&gt;&quot;Michel Foucaults Geschichte der Gouvernementalität&quot;&lt;/a&gt; gestoßen. Hier kommentieren verschiedene internationale Autor(inn)en die 2004 veröffentlichen &lt;a href=&quot;http://www.perlentaucher.de/buch/18461.html&quot;&gt;Vorlesungen von Foucault&lt;/a&gt;. Ich bin gerade dabei es zu lesen und schon die ersten grundlegen Beiträge von &lt;a href=&quot;http://www.gesellschaftswissenschaften.uni-frankfurt.de/msaar&quot;&gt;Saar&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.thomaslemkeweb.de/&quot;&gt;Lemke&lt;/a&gt; und Dean beschäftigen sich dezidiert mit der immer wieder gestellten &quot;Staatsfrage&quot;. Inwiefern Foucault in seinen Analysen den Staat, oder besser die Abstraktion &quot;Staat&quot; einbezieht machen die genannten Autoren anschaulich deutlich. &lt;br /&gt;
Ich bin gespannt wie dies in den anderen Beiträgen aus verschiedenen Perspektiven behandelt wird...</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-14T18:54:00Z</dc:date>
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    <title>Revolution</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Keine siegreiche Revolution ohne Idee. Bestimmt! Aber ebenso bestimmt: Nicht die Idee macht die Revolution, sondern die Not bringt sie zum Ausbruch. Und einmal in Aktion, weicht sie von der Idee ab.&lt;/cite&gt;Viktor Klemperer, Tagebuch von 1939 (16. Dezember).</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-13T19:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/2912987/">
    <title>konjunktive Erfahrungsräume</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/2912987/</link>
    <description>Folgendes Zitat sagt - glaube ich - einiges über Karl Mannheims eigenen konjunktiven Erfahrungsraum aus:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wie ein Neger zivilisatorische Objekte in seinen Erfahrungsraum einbezieht und irgendwie magisch auszudeuten bestrebt ist, so ordenen auch wir beim Sehen und Betasten neuer Dinge diese ganz ähnlich in unseren Lebensraum ein und lesen in jede individuelle Gestalt geistige Züge hinein.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mannheim (1980): Strukturen des Denkens, S. 270 &lt;/i&gt;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-09T12:24:00Z</dc:date>
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    <title>Use the force</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/2875472/</link>
    <description>Da ist sie wieder, die gute alte Macht. So richtig fühlbar, zum Anfassen quasi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Seminarraum. Ich als Vertretung. Niemand kennt mich. Ich komme rein, stelle mich vor den Pult, sage nichts. Es dauert keine zwei Minuten und etwa 60 Menschen sind still und schauen mich an. Legitimieren mich, ohne mich zu kennen. Nicht unlogisch, auch nicht verwerflich. Irgendwie komisch, aber mehr auch nicht. Menschen.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-31T16:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/2470969/">
    <title>Sinn</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/2470969/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Ein theoretischer Satz hat seinen vollständig verständlichen theoretischen Sinn, ohne daß man Lage und Innenwelt des ihm entsprechenden Subjekts zu kennen braucht.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Karl Mannheim: Über die Eigenart kultursoziologischer Erkenntnis, S. 70.&lt;/b&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Meint er damit Objektivität?</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-02T08:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/2304238/">
    <title>Medien-Heterotopien</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/2304238/</link>
    <description>Foucault hat sich auch mit der Frage nach Orten der Andersheit   Heterotopien, wie er es genannt hat auseinandergesetzt. Für ihn sind Heterotopien wirksame Orte innerhalb denen Utopien realisiert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Frage wäre nun: Stellen Weblogs, Wikis, Netzwerk-Plattformen usw. eine Art realisierte Vernetzung und Kommunikationsutopie dar?</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-07T10:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1886710/">
    <title>Selbsttechnologien und Medientechnologien</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1886710/</link>
    <description>Die Frage nach &lt;a href=&quot;http://cms-sprachlabor.split.uni-bamberg.de/kommunikation-gesellschaft/?page_id=25&quot;&gt;Selbsttechnologien in Praktiken des Bloggens&lt;/a&gt; wird unter anderem in Florian Sprengers Projektarbeitsblog &lt;a href=&quot;http://regierungspraktik.twoday.net/&quot;&gt;Selbsttechnologien. Medientechnologien.&lt;/a&gt; behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Blog steht für den Versuch (wenn ich es richtig verstanden habe), das Entstehen und das Beobachten eines Schreibprozesses, &quot;gleichzuschalten&quot;  - im Sinne von einem &quot;gleichzeitig machen&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Medium Blog, in dem der Text entsteht, macht die rhizom-artige Textgenerierung sichtbar. Inhaltlich wird dieser Prozess durch gouvernementalitäts- und diskursanalytische Perspektiven reflektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin beeindruckt. Unbedingt anschauen!</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-27T18:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1137522/">
    <title>Jammern und Meckern verboten</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1137522/</link>
    <description>In Leipzig gibt es seit geraumer Zeit eine Firma, deren Chefin beschlossen hat, Ärgern und Jammern schlichtweg zu verbieten. Das schaffe nur Frust und der ist ja bekanntlich unproduktiv. Also ist es eben verboten. &lt;br /&gt;
Abhilfe vom alltäglichen Ärger soll nicht etwa die Änderung der Arbeitsumstände schaffen, sondern vielmehr der Umgang mit dem persönlichen Ärger durch Antiärgertrainings und wahrscheinlich auch durch allmorgendliche Lächelübungen. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Stellen Sie sich vor, Sie würden sich nie mehr über irgendetwas ärgern. Wie hoch wäre der Gewinn an Lebenszeit und Lebensqualität für Sie? Wie gut würden Sie sich fühlen, wenn kein Ereignis und kein Mensch mehr die Macht hätte, Ihr Wohlbefinden negativ zu beeinflussen? Es ist einfach. Ich hoffe, dass die Geschichten auf diesen Seiten Ihnen helfen werden sich daran zu erinnern, dass Sie selber bestimmen, ob, über was und wen und wie lange Sie sich künftig ärgern wollen. Ohne Ärgern ist das Leben 1000 Mal schöner. &lt;a href=&quot;http://www.freuteuch.de/warum.php?id=26&amp;item=&quot;&gt;Nutzwerk GmbH Leipzig&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt; Als ich gestern Abend im TV darauf aufmerksam geworden bin, hab ich mich geärgert. Ärgern kann nerven, ja. Aber gleich abtrainieren? Ich musste sofort an Barbara Cruikshanks Untersuchungen zum &lt;a href=&quot;http://www.cornellpress.cornell.edu/cup_detail.taf?ti_id=3197&quot;&gt;Empowerment&lt;/a&gt; denken. Diese beschreibt sehr eingehend, wie gesellschaftliche Mißstände in die Verantwortung der Individuen gelegt werden, um so politisch-gesellschaftliche Ursachen auszublenden. Die Individuen sollen sich durch sozialpädagogische Maßnahmen empowern, um eben damit umgehen zu können. Und dies ist nur eine von vielen neoliberalen Umdeutungsstrategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig geht es nun um ein Um/Abtrainieren des Ärgers, also eines (unerwünschten) Teils der Persönlichkeit. Ähnlich funktioniert auch das Anti-Aggressivitätsträining, das &lt;a href=&quot;http://www.rrz.uni-hamburg.de/kriminol/krasmann.htm&quot;&gt;Susanne Krasmann&lt;/a&gt; in der &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518290908/028-7468778-4747745&quot;&gt;Gouvernementalität der Gegenwart&lt;/a&gt; analysiert. Dahinter steckt meines Erachtens ein behavioristisches Lernmodell, das die Angestellten für jedes Lächeln belohnt und für jedes Meckern, nun ja, rausschmeißt. Gibt ja genug Leute, die Arbeit suchen und lächeln wollen.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-09T19:48:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1114874/">
    <title>Mal wieder PISA</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1114874/</link>
    <description>aber eigentlich auch nix neues,... Die Schulen in Deutschland - vor allem in Bayern- sind hochselektiv. Schülerinnen aus sozial schwachen Haushalten bleiben dabei auf der Strecke. &lt;br /&gt;
Auf der einen Seite ist Selektion doch auch die Funktion von kapitalistischen Staaten, nur dieser Punkt scheint mir seltener diskutiert zu werden. Denn aus dieser Perspektive läuft es ja quasi optimal, oder?&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite kann ich nicht verstehen, wie Vokabeln wie zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensgesellschaft&quot;&gt;Wissensgesellschaft&lt;/a&gt;  proklamiert und gleichzeitig immer weniger finanzielle Mittel für Bildungseinrichtungen bereit gestellt werden. &lt;br /&gt;
Die FR hat schon recht, wenn sie meint: &lt;cite&gt;Während die Pisa-Siegerländer es schaffen, auch leistungsschwache Schüler zu guten schulischen Abschlüssen zu führen, bleibt dieses Bildungspotenzial in Deutschland ungenutzt. Genau daran lässt sich eine weitere Kennziffer ablesen, die bei Pisa nicht getestet wurde: Die Wertschätzung von Bildung in einer Industrienation.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/die_seite_3/?cnt=750790&quot;&gt;Frankfurter Rundschau, Irle, Katja:  Kommentar: PISA-Studie: Ungenutztes Potenzial&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt; Die Wertschätzung von Bildung in den Industrienationen, na das wär doch auch mal ein wirklich interessantes Forschungsthema.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-03T08:03:24Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1052380/">
    <title>Dissertations-Expose</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1052380/</link>
    <description>Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Verfassens eines Exposes. Allerdings finde ich es sehr schwierig, abzuschätzen, wie dies genau auszusehen hat. Natürlich gibt es einige &lt;a href=&quot;http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/politik/Mitarbeiter/Alemann/aufsatz/01_expose2001.pdf&quot;&gt;Tipps und Tricks&lt;/a&gt; im Netz, aber die Unsicherheit bleibt. &lt;br /&gt;
Ende Oktober ist Bewerbungsschluss bei der &lt;a href=&quot;http://www.rosalux.de/cms/index.php?aktuell&quot;&gt;Rosa Luxemburg Stiftung&lt;/a&gt;. Wäre unglaublich schön, wenn das klappen würde. Hat jemand Erfahrungen im Schreiben von Exposes für Stiftungen? Gibt es Besonderheiten, auf die ich achten sollte?</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-12T13:13:09Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/907097/">
    <title>Selbstregierung und Gouvernementalität</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/907097/</link>
    <description>Wenn man konkret die Art und Weise der Selbstregierung verschiedener Individuen untersuchen wollen würde, wie könnte man das wohl angehen? &lt;br /&gt;
Ich verstehe in diesem Zusammenhang unter Selbstregierung verschiedene Praktiken, die ein Individuum als Selbstunternehmer auszeichnen, also Selbstverantwortung, Eigenständigkeit, Selbst- und Zeitmanagement, Strukturierungspraktiken, etc. Diese Praktiken sind derzeit als Forderung der neoliberalen Rationalität (also als Einwirkung der Fremdregierung auf die Selbstregierung) zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fände es nun sehr &lt;i&gt;spannend&lt;/i&gt; (und das mein ich ernst!), diese Praktiken auf ihre empirische Umsetzung zu untersuchen. Ergeben sich Widerstandspraktiken in Form &quot;der Kunst nicht dermaßen regiert&quot; zu werden? Nehmen Individuen die neoliberalen Verhaltensnahelegungen an, oder etablieren sie eine Art Gegen-Verhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Individuen-Gruppe würde sich denn da zur Befragung anbieten? Ich dachte an Teilnehmer von Kursen, die selbstgesteuertes Lernen in irgendeiner Form propagieren, am besten innerhalb der beruflichen Bildung, da dort die Forderung zur Selbstregierung nach wie vor am lautesten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind einige Gedanken, die mir zur Zeit im Kopf herumgehen. Und ich würde nun gerne wissen, ob das in den groben Zügen skizzierte Vorhaben überhaupt realisierbar wäre. Meine Erfahrungen in diesem Bereich sind nämlich eher - nun sagen wir - mangelhaft.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-17T11:16:41Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/904470/">
    <title>Artikel- und Zeitschriftendatenbanken</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/904470/</link>
    <description>...und schon wieder habe ich Fragen an die geneigten Leser: Kennt jemand öffentlich zugängliche Zeitschriftendatenbanken, in denen ich neuere englischsprachige Artikel zur Gouvernementalität finden könnte?&lt;br /&gt;
Ich arbeite zur Zeit mit &lt;a href=&quot;http://www.fis-bildung.de/&quot;&gt;Fis Bildung&lt;/a&gt;, aber dort kann ich nur die Demoversion benutzen. Das ist schon einigermaßen ok, aber für Hinweise auf ähnliche Literaturdatenbanken wäre ich -wie immer- sehr dankbar!</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-16T11:31:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/902128/">
    <title>Empirische Gouvernementalität?</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/902128/</link>
    <description>Ich bin zur Zeit auf der Suche nach empirischen Arbeiten, deren theoretische Rahmung die Gouvernementalität bildet. &lt;br /&gt;
Leider musste ich nach der ersten Sichtung im Netz feststellen,  dass sich dies schwierig gestalten wird, da die meisten Arbeiten -so auch &lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/stories/745725/&quot;&gt;meine&lt;/a&gt;- rein theoretischer Natur sind.&lt;br /&gt;
Gibt es Hinweise auf eine methodische Richtung oder gar eine Methodologie der Gouvernementalität? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachdienliche Hinweise bezüglich der englisch- und deutschsprachigen Literatur sind &lt;i&gt;äußerst&lt;/i&gt; willkommen!</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-15T13:28:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/851874/">
    <title>Schichtspezifisches Sterberisiko</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/851874/</link>
    <description>Eine Untersuchung von Gesundheitssoziologen der Technischen Universität Berlin beschäftigte sich mit der Korrelation von Sterberisiko und Schichtzugehörigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die TU-Wissenschaftler gingen der Frage nach, ob es einen Zusammenhang zwischen sozialer Stellung und Gesundheit gibt. Dazu analysierten sie die Sterberisiken von 3497 Männern und 3200 Frauen zwischen 31 und 69 Jahren, die 1984 unter anderem zu ihrer sozioökonomischen Lage und zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt worden waren. Bis 1998 waren von ihnen 616 Männer und 285 Frauen gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=34F700CB-60CF-2062-F475C13013A8E40D&quot;&gt;Basler Zeitung 20. 7. 2005&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;Das Ergebnis, dass es da natürlich einen Zusammenhang gibt, überrascht mich nun nicht besonders. Nicht nur unterschiedliche Konzepte der Lebensführung und die Gefahr der Arbeitslosigkeit tragen zur höheren Sterblichkeit der unteren Schichten bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich die Entwicklung der Privatisierung und Ökonomisierung im Gesundheitssystem so anschaut, kann man relativ schnell zu der These kommen, dass sich gut Situierte natürlich &quot;mehr Gesundheit&quot; durch &quot;mehr Prävention&quot; und &quot;mehr Wellness&quot; kaufen können. Gesundheit wird immer mehr zu einem ökonomischen Gut, dass sich dann nicht mehr alle leisten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach der dahinterliegenden Gerechtigkeitsvorstellung fällt meist unter den Tisch. Die ökonomische Moral setzt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rational_Choice&quot;&gt;&quot;Rational-Choice&quot;&lt;/a&gt;-Subjekte vorraus, die für die versuchen ihren Nutzen zu maximieren (auch) indem sie sich Gesundheitsleistungen ersparen.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-21T13:38:59Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/773997/">
    <title>Der Ort der Kritik</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/773997/</link>
    <description>Nachdem vor kurzer Zeit ein Bekannter zu mir sagte, dass die Universität kein Ort mehr sei, von dem aus wirksame Gesellschaftskritik geübt werden  könne, frage ich mich wo dieser Ort denn sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universitäten werden ökonomisiert und mit der Bachelor- und Masterumstrukturierung europäisiert.  Kritik bedeutet hier in vielen Fällen, sich &quot;Freiheitsspielräume&quot; zu erhalten, um so bei der &lt;a href=&quot;http://www.philologenverband.de/Publikationen/Blick/2005/171-1.html&quot;&gt;Umstruktierung&lt;/a&gt; nicht diejenigen Inhalte in der Lehre zu verlieren, die sich nicht durch einen späteren ökonomischen Nutzen seitens der &quot;Universitätskunden&quot; (formerly known as Studenten) auszeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Foucaults Konzeption von Kritik und Widerstand als &quot;Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden&quot;, also andere Selbstkonzeptionen als die nahegelegten, wie die des rationalen &quot;Selbstunternehmers&quot; oder der &quot;Ich-AG&quot;, zu leben, erscheint mir irgendwie zu schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo bitteschön ist den der Ort der Kritik, wenn die öffentlichen Universitäten noch stärker zu Massenbetrieben und die Privaten zu Eliteuniversitäten transformiert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
Aber vielleicht bietet dieses &lt;a href=&quot;http://www.ciando.com/shop/book/readex/index.cfm/fuseaction/readex/bok_id/4406/cat_id/335/cat_nav/221&quot;&gt;Buch&lt;/a&gt; Perspektiven. Kennt das zufällig jemand? Ich bin gerade beim recherchieren auf den Link gestoßen...</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/governing+thoughts&quot;&gt;governing thoughts&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-17T19:45:44Z</dc:date>
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