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    <title>diskursive formationen : Rubrik:Perspektiven</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Moe_</dc:publisher>
    <dc:creator>Moe_</dc:creator>
    <dc:date>2007-05-19T16:36:24Z</dc:date>
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    <title>diskursive formationen</title>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/3731385/">
    <title>Rezension: Ambivalente Selbstpraktiken</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/3731385/</link>
    <description>&lt;i&gt;Diese Rezension wurde auch im &lt;a href=&quot;http://bildung.twoday.net/&quot;&gt;Bildungsblog&lt;/a&gt; veröffentlicht. Aus diesem Grund habe ich hier die Kommentare geschlossen und bitte darum, im Bildungsblog zu kommentieren. Danke!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.transcript-verlag.de/ts599/ts599.htm&quot;&gt;Jenny Lüders (2007): Ambivalente Selbstpraktiken. Eine Foucault&apos;sche Perspektive auf Bildungsprozesse in Weblogs, transcript Verlag, Bielefeld, EUR 28,80,  ISBN-10: 3899425995, ISBN-13: 978-3899425994&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenny Lüders setzt sich in ihrer Dissertation mit Bildungstheoretischen Überlegungen im Anschluss an Foucault auseinander und schließt daran mit einer qualitativer Analyse von Bildungsprozessen in Weblogs an. &lt;br /&gt;
Im ersten Teil ihrer Ausführungen beschreibt sie verschiedene Komponenten bzw. Dimensionen des derzeitigen Bildungsbegriffs. Sie beruft sich auf die aktuelle Diskussion darüber, ob Bildung durch andere Begriffe ersetzt werden müsse und auf die Diskussion um die Diskrepanz von Bildungstheorie und Bildungsforschung. Sie benennt aus dieser Perspektive fünf Dimensionen: das Bildungssubjekt, Bildung und Gesellschaft, Bildung und Normativität, Prozesshaftigkeit von Bildung und das Verhältnis von Bildungstheorie und Forschung. Im Anschluss daran setzt sich Lüders mit den Arbeiten von Michel Foucault auseinander und beschreibt seine Forschung zum Subjekt, seine Gegenwartsanalysen, das Verständnis von Kritik, das besonders gut im Verhältnis von Normativität und Bildung wieder entdeckt werden kann, sowie Praktiken der Entsubjektivierung also Praktiken, die es Subjekten ermöglichen nicht dermaßen regiert zu werden (Foucault 1992). Dieser erste Teil der Arbeit, das Zusammendenken von Dimensionen des Bildungsbegriffs und Foucaults philosophisch gesellschaftlich-historischen Arbeiten  erweist sich als durchaus fruchtbar, denn so kann eine neoliberale Umdeutung des Bildungsbegriffs oder des Autonomiebegriffs skizziert werden. Das Bildungssubjekt der Aufklärung ist immer in Stränge von Diskursen, Macht- und Wissensverhältnissen eingebunden damit nicht völlig frei und es bedarf daher Bildungskonzeptionen die diese Verstricktheit mitreflektieren und Möglichkeiten zum anders denken bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Arbeit widmet sich Lüders der empirischen Untersuchung von Bildungsprozessen. Dazu beschreibt sie zunächst ihren Untersuchungsgegenstand Weblogs um anschließend ihre methodischen Überlegungen vorzustellen. In diesen verbindet Lüders die drei Achsen der Arbeit Foucaults (Diskursanalyse, Machtanalyse, Genealogie der Ethik) zu einem sehr inspirierenden und für weitere Forschungen durchaus fruchtbaren Untersuchungsraster. Sie untersucht in einem einzelnen Weblog hauptsächlich die Subjektpositionen der Autorin. Die Weblog-Autorin wird aus verschiedenen Diskurs- und Subjektpositionen analysiert. So zeige sie sich zum Beispiel als Gestalterin. Letztlich kommt Lüders zu dem Schluss, dass nur teilweise Bildungsprozesse bzw. Veränderungen, die auf Bildungsprozesse schließen lassen, im Weblog sichtbar werden.&lt;br /&gt;
Lüders methodisch-analytisches Vorgehen verbleibt jedoch auf einer diskursanalytischen Ebene. Die viel versprechende Verschränkung der drei Achsen wird leider methodisch nicht eingelöst. Die Autorin spricht zwar auch davon, das Vernetzungsstrukturen ein Indikator für Bildungsprozesse sein könnten, kann dies aber am ausgesuchten Weblog nicht zeigen. Lüders belegt ihre Interpretationen kaum, die zitierten Stellen des Weblogs wirken redundant und werden nicht durch Abbildungen angereichert. Insgesamt ist das Buch Ambivalente Selbstpraktiken selbst ein wenig ambivalent, denn es beginnt mit wirklich fruchtbaren, interessanten und anregenden Überlegungen dazu, inwiefern mit Foucault der Bildungsbegriff transformiert werden kann. Vor allem die methodischen Überlegungen bieten verschiedene Anknüpfungspunkte für die weitere Forschung. Die Untersuchung selbst ist im Vergleich dazu eher enttäuschend. Nichtsdestotrotz bietet der Text im ersten Teil ein großes Potenzial und daher lohnt sich das Lesen auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
Foucault, Michel (1992): Was ist Kritik? Merve Verlag.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-15T12:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/3636751/">
    <title>Ambivalente Selbstdisziplin</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/3636751/</link>
    <description>Bloggen erfordert Selbstdisziplin. Eigentlich ist Selbstdisziplin - gerade im Bereich des Schreibens - nicht gerade meine Schwäche. Aber ganz offensichtlich hat sich hier in den letzten Monaten nicht viel getan. Also woran liegts? Regiere ich mich selbst nicht mehr genug oder gerade zuviel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das rauszufinden lese ich gerade das Buch von  &lt;a href=&quot;http://www2.erzwiss.uni-hamburg.de/forschung/Gradkoll/mitglied/lueders.htm&quot;&gt;Jenny Lüders&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.transcript-verlag.de/ts599/ts599.htm&quot;&gt;Ambivalente Selbstpraktiken. Eine Foucault´sche Perspektive auf Bildungsprozesse in Weblogs&lt;/a&gt; . Vielleicht wird dieses Buch mich ja erhellen. Ich hoffe, ich werde hier &lt;b&gt;in Kürze &lt;/b&gt;eine kleine Rezension über das sehr spannend erscheinende Buch veröffentlichen!</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-21T10:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/2478797/">
    <title>Naturalistischer Fehlschluss</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/2478797/</link>
    <description>Der naturalistische Fehlschluss in den Worten von Mannheim:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Das ist eben der Irrtum aller naturalistischen Theorien, daß sie unmittelbar aus diesen naturalen Gegebenheiten Soziologisches abzuleiten versuchen, bzw. in diese zunächst nur anthropologische Tatsachen das soziale Phänomen aufgehen lassen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mannheim: Das Problem der Generationen 1928: 527&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-03T15:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/2425254/">
    <title>Deutschlandfunk</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/2425254/</link>
    <description>Huflaikhan hat in einem Kommentar des letzten Beitrags schon einmal darauf hingewiesen, aber jetzt möchte ich doch nochmal auf der Startseite was dazu sagen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Konferenz &quot;Social Software in der Wertschöpfung&quot; von der &lt;a href=&quot;http://www.mfg.de/stiftung/&quot;&gt;MFG-Stiftung&lt;/a&gt; Baden Würtemberg letzte Woche in Stuttgart wurde ich gebeten, Statements zum Thema Überwachung und Kontrolle durch Social Software ab zu geben. Davon ist jetzt eines im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/522978/&quot;&gt;&quot;Im Netz abkupfern&quot;&lt;/a&gt; von Achim Killer erschienen. Den Podcast dazu gibts &lt;a href=&quot;http://ondemand-mp3.dradio.de/podcast/2006/07/22/dlf_200607221636.mp3&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-24T12:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/2282611/">
    <title>Der Spieß...</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/2282611/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Pierre Victor: Man muß den Spieß umdrehen. Die Welt kann nicht umgestürzt werden, ohne daß dabei etwas kaputt gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michel Foucault: Vor allem muß man den Spieß kaputt machen. (1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.reflex.at/~ikp.wien/zitate.htm&quot;&gt;reflex.at&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-03T17:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1944308/">
    <title>Generation précaire</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1944308/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Die Jungen in Deutschland trifft es gleich doppelt, denn die Gesellschaft sendet ihnen Signale, die widersprüchlicher kaum sein könnten: Wir haben keine festen Jobs für euch, aber macht doch bitte schnell viele Kinder. Die Gesellschaft bietet ihnen erst keinen Platz und überfordert sie dann damit, die Probleme des ganzen Landes zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Christoph Amend in DIE ZEIT vom 30. März 2006, S. 65&lt;/b&gt;.&lt;/cite&gt; Double bind im ganz großen Stil würde ich sagen.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-10T14:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1362113/">
    <title>Relative Perspektiven</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1362113/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Die, um zu reisen, sich auf das Wasser begeben,&lt;br /&gt;
sehen das Land und nicht das Schiff sich bewegen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Ein, wie ich finde, unglaublich guter Spruch, den ich vor längerer Zeit irgendwo in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Foucault&quot;&gt;Foucaults&lt;/a&gt; &quot;&lt;a href=&quot;http://www.antipsychiatrieverlag.de/versand/titel/foucault_wahn.htm&quot;&gt;Wahnsinn und Gesellschaft&lt;/a&gt;&quot; gelesen habe. Leider weiß ich nicht mehr, wen Foucault da zitiert geschweige denn wo die Stelle im Buch ist, nur auf meinem Lesezeichen habe ich mir die Zeilen notiert. Für mich irgendwie ein Symbol von bzw. für Mehrperspektivität und Relativität. Vielleicht sollte ich mir das auf ein T-Shirt drucken ;-)</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-04T18:32:50Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1351786/">
    <title>Ach ja: Frohes Neues!</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1351786/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;2005_12_28-0101&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;middle&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/blog/images/2005_12_28-0101.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-02T22:14:20Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1245486/">
    <title>Arm und Reich</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1245486/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Reicher Mann und armer Mann &lt;br /&gt;
Standen da und sah&apos;n sich an.&lt;br /&gt;
Und der Arme sagte bleich:&lt;br /&gt;
Wär&apos; ich nicht arm, wärst du nicht reich &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BrechtBertolt/&quot;&gt;Bertolt Brecht&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-08T13:22:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1067152/">
    <title>Libelle</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1067152/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;dscf4320&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;middle&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/blog/images/dscf4320.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Richtig gute Nahaufnahmen von allen möglichen Libellen gibts &lt;a href=&quot;http://www.gartenspaziergang.de/t_libelle.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;!</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-17T19:47:05Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1012522/">
    <title>Was ist das schon wieder?</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1012522/</link>
    <description>häufig habe ich das Gefühl Sachen zu fotographieren, ohne zu wissen, um was es sich handelt. Also?&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;263&quot; alt=&quot;dscf4298&quot; width=&quot;350&quot; align=&quot;middle&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/blog/images/dscf4298.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-28T09:21:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/1007719/">
    <title>Tagungsbericht ZKM</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/1007719/</link>
    <description>Bei der Tagung :&lt;a href=&quot;http://www.zkm.de/medienundwirtschaft/&quot;&gt;&quot;WEBLOGS, PODCASTING &amp; VIDEOJOURNALISMUS::&lt;br /&gt;
Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potentialen&quot;&lt;/a&gt;  letzten Freitag hatte ich die Möglichkeit, so einiges zu erleben. &quot;Echte Blogger&quot; hautnah. Aber daneben gab es für mich interessante Implikationen für den Themenzusammenhang von Demokratie und der Nutzungsweise von Weblogs.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zak.uni-karlsruhe.de/seite_726.html&quot;&gt;Michael Mangold&lt;/a&gt;, der Leiter des &lt;a href=&quot;http://www.zkm.de/&quot;&gt;ZKMs&lt;/a&gt; stellte in seinem einführenden Beitrag die Visionen, die am Anfang des Internethypes und auch des Bloghypes zu verorten waren dar.  Ein ungebrochener naiver Fortschrittsoptimismus (e-government, e-learning) steht  Befürchtungen kultureller Verelendung gegenüber (TV, Computerspiele).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen Ausgangserwartungen ging auch der Gießener Politikwissenschaftler &lt;a href=&quot;http://www.zmi.uni-giessen.de/home/profil-cleggewie.html&quot;&gt;Claus Leggewie&lt;/a&gt; aus. Dieser vertrat die These, das Internet sei das Medium deliberativer Elitendemokratie. Unter Eliten verstand er jedoch nicht &quot;die oberen 10.000&quot;, sondern vielmehr mache die Beteiligung an einer politischen Diskussion den Teilnehmenden bereits zur Elite. Dabei zog er das Konzept des gut informierten Bürgers von Schütz hinzu. Vor diesem Hintergrund ging Leggewie anschließend auf seine Idee einer virtuellen Bürgerkonferenz ein, bei der sich diskutierende Bürger in ein moderiertes Forum begeben. Mit dieser Idee konnte ich nicht allzu viel anfangen. Innerhalb der Blogosphäre werden an verschiedenen Orten solche &quot;elitären&quot; Diskussionen bereits geführt, ohne dass man dafür ein Forum einrichten müsse. Auf die für die vernetzte Struktur von Blogs speziellen Kommunikationsformen ging Leggewie am Schluss kurz ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den ersten beiden theoritisch-wissenschaftlichen Vorträgen kamen nach der Pause die Praktiker des Bloggens zum Zuge.&lt;br /&gt;
Zuerst sprach Rainer Meyer alias &lt;a href=&quot;http://rebellmarkt.blogger.de/&quot;&gt;Don Alphonso&lt;/a&gt;. Naja. Ein Vortrag ohne Konzept, ohne Vorbereitung, ohne Struktur. Dafür eine Sprache, die sich gewaschen hat.  Wer das prickelnde Gefühl &quot;jetzt-online-raus&quot; nicht habe, könne nicht bloggen, und wer nicht bloggt kann nicht verstehen. Hm. Auch der Aussage, dass man beim Bloggen automatisch jemandem &quot;ans Bein pissen muss&quot; konnte ich nicht teilen. Nach einigen &quot;das interessiert keine alte Sau&quot;, &quot;Arsch&quot;, &quot;Scheiße&quot; und ähnlichem beschwerte er sich dann über die mangelnde Sprachkompetenz seiner Journalisten-Schüler in München. Zu einer wissenschaftlichen Diskussion über Weblogs, deren Nutzungsmöglichkeiten und Gebräuchen trug der Vortrag und die daran anschließende Diskussion jedenfalls nicht bei. Völlig irrelevante Selbstdarstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite &quot;Praktiker&quot; im Bunde war Johnny Haeusler vom &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/&quot;&gt;Spreeblick&lt;/a&gt;.  Der musste kurzfristig für den&lt;a href=&quot;http://klauseck.typepad.com/prblogger/&quot;&gt; PR-Blogger&lt;/a&gt; einspringen und stellte sich vor, er sei PR-Berater. Der Vortrag behandelte Fragestellungen, die sich Unternehmen beim Einsatz von Weblogs stellen könnten. Wie die Nutzungsmöglichkeiten aussehen könnten und warum man es vielleicht doch besser lassen sollte. Der Vortrag wirkte auch (aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit) unstrukturiert und improvisiert, allerdings zeigte sich Haeusler als begnadeter Entertainer. Auch eine Selbstdarstellung, aber es gab auch Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgeschlossen wurde das &quot;Themenforum Weblogs&quot; von dem Kommunikationswissenchaftler &lt;a href=&quot;http://egora.uni-muenster.de/ifk/personen/christophneuberger.html&quot;&gt;Christoph Neuberger&lt;/a&gt;, der amerikanische Weblogstudien vorstellte. Er wies sehr deutlich darauf hin, dass die Diskussion um Weblogs sehr undifferenziert geführt würde. Online-Tagebücher werden mit Politik-Blogs und ähnlichem gleichgesetzt. Dies erschwert die Kommunikation auf wissenschaftlicher Basis erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem fand ich die Tagung sehr anregend, obwohl ich mir mehr Zeit für Diskussionen gewünscht hätte.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-26T16:43:20Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/956108/">
    <title>Wahlwerbung</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/956108/</link>
    <description>für die &lt;a href=&quot;http://www.bayernpartei.org/&quot;&gt;Bayernpartei&lt;/a&gt; hab ich gestern gesehen. &quot;Für ein selbstständiges Bayern in Europa!&quot;  Wenn sie meinen....</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-07T08:28:31Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/776286/">
    <title>Perspektiven für Kritische Wissenschaft</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/776286/</link>
    <description>gibt es möglicherweise beim Kongress zu Reproduktionsbedingungen und Perspektiven kritischer Theorie der sich mit &lt;a href=&quot;http://www.kongress-kritische-wissenschaft.de/index.html&quot;&gt;Kritischer Wissenschaft, Emanzipation und der Entwicklung der Hochschulen&lt;/a&gt; befasst.&lt;br /&gt;
Der Kongress findet vom 1. -3. Juli im Studierendenhaus des Bockenheimer Campus an der Goethe-Universität in Frankfurt statt.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-19T11:12:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.twoday.net/stories/697997/">
    <title>Zufall?</title>
    <link>http://blog.twoday.net/stories/697997/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Der Bonner &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Hess&quot;&gt;Moses Hess&lt;/a&gt; erfand den Kommunismus; deshalb veröffentlichte die Akademie der Wissenschaften der DDR nur diejenigen seiner Schriften, die sich mit dem Zionismus beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bonner Moses Hess erfand den Zionismus; deshalb veröffentlichte ein Professor der Universität Tel Aviv nur diejenigen seiner Schriften, die sich mit dem Kommunismus beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moses Hess bekehrte in Bonn den Trierer Hegelianer Karl Marx zum Kommunismus und machte ihn zum Redakteur der Rheinischen Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moses Hess bekehrte in Eberfeld den Industriellensohn Friedrich Engels zum Kommunismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moses Hesss machte Karl Marx mit Friedrich Engels bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bod.ch/autoren/haefs_hanswilhelm.html&quot;&gt;Hanswilhelm Haefs&lt;/a&gt; (1990): &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423201118/028-3790715-3030147&quot;&gt;Handbuch des Nutzlosen Wissens&lt;/a&gt; S. 148.&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
das muss man erst mal auf sich wirken lassen.</description>
    <dc:creator>Lia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.twoday.net/topics/Perspektiven&quot;&gt;Perspektiven&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Lia</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-17T18:26:04Z</dc:date>
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