Ein theoretischer Satz hat seinen vollständig verständlichen theoretischen Sinn, ohne daß man Lage und Innenwelt des ihm entsprechenden Subjekts zu kennen braucht.
Karl Mannheim: Über die Eigenart kultursoziologischer Erkenntnis, S. 70.

Meint er damit Objektivität?

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haftgrund meinte am 2. Aug, 17:41:
ohne Mannheim näher zu kennen als was im Lex steh, vermute ich eher, dass er damit Intersubjektivität beschreibt.
Dass er Objektivität nicht meint, schließe ich daraus, dass er ja auch vom *theoretischen* Sinn schreibt, abgesehen davon dass Mannheim ja auch ein relativistischer Ansatz zugeschrieben wird, was dich vermutlich eine Brücke zu Foucault schlagen lässt. Bin gespannt.
Verweile mit großem Vergnügen auch gerade bei einem Vorgänger/Geistesverwandten Foucaults - Max Stirner, den ich lange "dank" der vernichtenden Kritik von Marxengels unbeachtet liegen gelassen habe.
lg hg 
 

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